dmexco 2014 in Köln

Superlative und Internationalität. Über 800 Firmen drängten sich dieses Jahr m 10ten und 11ten September in die drei Messehallen 6-8 auf der Kölner Messe. Die dmexco App half bei der Organisation und beim Zurechtfinden in den großen Hallen, aber so sehr ich mich auch angestrengt habe, ich konnte nur einem kleinen Teil meiner Favoriten einen Besuch abstatten. Auffällig war die fortschreitende Konzentration von eCommerce Technologiefirmen in Halle 6 und 7. Es geht nicht mehr nur um Online Marketing und um die großen Namen wie Google, Microsoft, ebay und Yahoo. Viele mittelständische Softwarehersteller aus dem E-Commercebereich wie Findologic, Shopware, OXID eSales, JTL und Prestashop haben sich als Aussteller etabliert oder waren 2014 zum ersten Mal dabei. Interessant waren auch die vielen ausländischen Aussteller wie z.B. LivePerson aus den USA, die die dmexco als Plattform für erste Schritte in Richtung Markteintritt genutzt haben. Es drängt sich der Gedanke auf, dass die dmexco neben der führenden Rolle beim Online Marketing auch eine der führenden E-Commerce Messen in Europa wird oder bereits ist. Die einhellige Meinung des Standpersonals war, dass gerade am ersten Tag sehr viele Händler auf den Ständen Kontakt zu den Ausstellern gesucht haben. Ich bin nächstes Jahr im September wieder da. Eine klare Empfehlung für alle, die immer noch an der Relevanz für den E-Commerce zweifeln, es lohnt sich. Sowohl als Besucher als auch als Aussteller.

…Dann war da noch die Sache mit dem Hotel. Eine Woche vor Messebeginn stellte sich heraus, dass ich noch gar kein Hotelzimmer habe. Für 500 Euro die Nacht wären noch Hotels in Köln verfügbar gewesen, vielen Dank auch. Also ging es für mich wie letztes Jahr auch schon wieder nach Düsseldorf… und zum Feierabend gab es sehr leckeres Altbier in der Brauerei Schumacher.

…Und dann war da auch noch die Abreise. Jeder Bus war hoffnungslos überfüllt, am Taxistand das Ende der Schlange nicht zu sehen. Nach zwei Tagen Messe eine echte Herausforderung mit Gepäck und müden Füßen. Aber das Wetter war schön und ich entschloss mich für den Fußweg zum Bahnhof Messe/Deutz. Nach einem halben Kilometer Fußmarsch hörte ich auf einmal von der Seite “3 Euro bis zum Bahnhof!”. Und ehe ich mich versah, saß ich in einer Fahrradrikscha und wurde in halsbrecherischer Fahrt vorbei an all den anderen Trolleyschiebern vorbei zum Bahnhof gefahren. Mit einem Lächeln im Gesicht. Ich weiß jetzt, dass Rikschas nicht ganz so schnell umfallen wie man denkt, wenn man draufsitzt und versucht, sich festzuklammern. Ich bin Uber-Fan, aber dieser Service war sowas von herrlich analog in Echtzeit am richtigen Ort, cool.

 


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