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Remote Zusammenarbeit? Welche Tools uns dabei helfen

Wir arbeiten seit über 10 Jahren remote und haben es von Anfang an als Vorteil betrachtet, nicht ständig beim Kunden vor Ort zu sein und dadurch Zeit mit der Familie zu haben, Reisekosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Als wir 2011 als Beratung starteten, haben wir deshalb zuerst bewusst auf Home-Office gesetzt, um schmal starten zu können. Seit 2013 haben wir dann in mehreren Büros in Hamburgs illustren Ecken unser Zelt aufgeschlagen, um dann 2020 unser eigenes Büro in Halstenbek bei Hamburg beziehen zu können. Ein herrliches Büro nahe an unserem Wohnort. Spätestens seit Fridays for Future und Corona war der wohlklingende Standort für uns nicht mehr entscheidend, sondern eher, das tägliche Pendeln auf ein Minimum zu beschränken.

Skype, Drucker und Briefe 

Vor 10 Jahren waren die technischen Voraussetzungen für eine effektive Zusammenarbeit mit unseren national und international verstreuten Kunden noch sehr rudimentär und wir haben das Beste daraus gemacht. Es gab ja schon Skype! Und der Drucker, Briefumschläge und Briefmarken spielten noch eine Rolle. Wir waren aber schon immer der Ansicht, dass eine medienbruchfreie digitale Zusammenarbeit das Ziel sein muss, auch schon vor dem “New Normal”. Deshalb waren wir z.B. begeistert, als wir vor ein paar Jahren zoom für Videokonferenzen entdeckten, ein meilenweiter Unterschied zu Skype. Und Asana für das Projektmanagement, was wir vorher versucht haben, mit einfachen Todo-Programmen wir Basecamp abzubilden. Seitdem wir letzten Jahr Miro für uns entdeckten, hat sich die kreative und konzeptionelle digitale Zusammenarbeit mit unseren Kunden so deutlich verbessert, dass man fast das Gefühl hat, in einem Raum mit den Kunden auf der anderen Seite des Bildschirms zu sein.

Gekommen, um zu bleiben

Wir glauben, dass das “New Normal”, welches wir schon lange leben, nun in der Arbeitswelt angekommen ist, um zu bleiben. Gerade arbeiten wir deshalb daran, unsere Methodik immer weiter für die Remote-Zusammenarbeit zu optimieren. Und alles an Tools auszuprobieren, die das unterstützen können. 

Wir haben deshalb auch unser Set-Up im Büro so angepasst, dass wir einen guten Eindruck hinterlassen können, wenn wir “On Air” sind. Eine gute Webcam, ein anständiges Mikrofon und vernünftiges Licht machen sehr viel aus, wenn man auf der anderen Seite des eigenen Rechners einfach gut gesehen und verstanden möchte.

Toolgestützt das Gras wachsen hören?

Was aber natürlich durch kein noch so gutes Software-Tool ersetzt werden kann, ist der unbeschwerte persönliche und kreative Austausch mit Kunden und Partnern in One 2 One’s, in der Kunden-Kaffeeküche oder auf Messen und Events. Da drücken wir uns mal selbst die Daumen, dass wir hier bald wieder unter die Leute kommen. Wir würden doch gerne mal wieder “das Gras wachsen” hören. Das geht digital nämlich noch nicht, oder gibt es dafür auch schon ein neues Tool?